Ziel und Konzept
Einer anspruchsvollen
Fotografie noch zusätzlich die künstlerische Note zu geben, war mein erstes
Ziel. Nachdem ich dies annähernd geschafft hatte, stellte sich mir die Aufgabe,
auf welche Weise ich die fotografischen Ergebnisse in einer Diaschau auf die
Reihe bringe, ohne dass dabei nur eine Dia-Überblendschau entsteht, von
denen es ja mehr als genug gibt.
Ich will die Wirkung der künstlerischen
Fotografie mittels der künstlerisch
gestalteten Diaschau, oder richtig gesagt, der Dia-Audio-Vision (Dia-AV) steigern,
sozusagen die Ästhetik des Einzelbildes mit der perfekten Präsentation
verbinden.
Hinter
dem Begriff „Dia-AV“ verbirgt sich eine Kunstform der Projektion. Der Einsatz
von mindestens zwei Dia-Projektoren auf eine oder mehrere Bildfelder entführt
den Zuschauer in die Perfektion der Projektion. Die beiden Kürzel A und V stehen hierbei für Audio-Vision. Die Symbiose
zwischen Bild und Ton wird bei einer Dia-Show dieser vorwiegend künstlerischen
Ausprägung besonders nachhaltig dargestellt, wobei allerdings das entsprechende
Bildmaterial vorhanden sein muss. Die
Dia-AV kann deshalb auch niemals ein Fach- und Sachvortrag sein. Die
Hauptmotivkomponente der Dia-AV ist die Impression mit all ihren
Ausdrucksformen. Die Beherrschung des Lichtes in all seinen Spielarten
erleichtert nicht nur das Erreichen dieses Zieles, sondern ist ihm in jeder
Hinsicht förderlich, was mit dem Ergebnis bewiesen ist.
Da
ja alle meine Dia-Audio-Visionen nur mit den Bildern und entsprechend
passender Musik dem Publikum präsentiert werden, wird deshalb grundsätzlich auf
störende Bilderläuterungen gänzlich verzichtet. Das ist gut so, denn die stets
begeisterte Resonanz aus dem Publikum gibt diesem Konzept mehr als Berechtigung.
Man
kann und darf diese Art der künstlerischen Darbietung auch als Performance
bezeichnen, das heißt also, dass es kein Sowohl-als-auch gibt und dies auch
nicht erwünscht ist.
Nur
wer ein Kunstwerk begreift, kann dieses auch als solches akzeptieren.